Für Noske waren die Plünderungen der Warenhäuser Tietz und Wertheim vom Vorabend der gesuchte Vorwand, um den militärischen Angriff auszulösen. Noske befahl die Besetzung Berlins. Am Morgen des 4. März zogen die Truppen des Generalkommandos Lüttwitz in Berlin ein, die bereits am 2. März in Alarmbereitschaft versetzt worden waren. Zu den einrückenden Verbänden gehörten die verstärkte Gardekavallerieschützendivision mit 16.000 Mann, die Deutsche Schutzdivision, das Freikorps Hülsen, die Reservetruppen der Berliner Kommandantur und andere Freiwilligenformationen — insgesamt über 30.000 Söldner.

in: Illustrierte Geschichte der Novemberrevolution, S. 362
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